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Montag, 24. Februar 2020
Aktuelles
BfS bestellt 50 Millionen Packungen Jodtabletten

(Do., 15.08.19/AG Schacht Konrad) Wie auf der Homepage des österreichischen Rundfunks ORF Steiermark nachzulesen ist, hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) beim Pharmakonzern Gernot Lannach Pharma die Produktion von 50 Millionen Packungen Kaliumjodid-Tabletten in Auftrag gegeben. Es ist der größte Einzelauftrag in der Geschichte des Unternehmens, zwei der 16 Produktionslinien werden mehrere Monate lang exklusiv die Tabletten für Deutschland produzieren. Nächstes Jahr soll dann ausgeliefert werden. Die geneigte Kritiker*in fragt sich doch, wozu? Wenn doch alle Atomanlagen in Deutschland, Belgien und anderswo so sicher sind…

 
Die Rückkehr der Untoten?

(Di, 13.08.19/SW) Die Atomlobby versucht derzeit mit erheblichem Aufwand, die Klimadebatte zu nutzen um eine Rückkehr der (untoten) Atomkraft medial vorzubereiten. Sowohl beim Kongress der „fridays for future“ in Dortmund als auch beim Klimacamp in Pödelwitz im Leipziger Land traten sog. Berater von Atomkraftwerksbetreibern auf und versuchten, die Atomkraft wieder salonfähig zu machen und die Klimabewegung und Kohleproteste gegen die Anti-AKW-Bewegung auszuspielen. Während immer noch viele Menschen glauben, der Atomausstieg sei vollzogen, werden noch sieben Altmeiler weiterbetrieben und täglich neuer Atommüll produziert. Die Belieferung von Atomkraftwerken läuft ungebremst weiter, mit Brennelementen aus Lingen und Uran aus Gronau!

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»100 Kerzen auf der Oker«

(Fr. 02.08.19/ Friedenszentrum BS) Gedenken an die Opfer der ersten nuklearen Massenvernichtungsaktion der Geschichte, durch die im August 1945 die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki verwüstet wurden.

Freitag, 9. August ab 20.00 Uhr auf der Okerbrücke Jasperallee, Braunschweig.
Treffpunkt und Informationstisch mit Paul Koch und Bodo Walther vom Arbeitskreis Japan der Ev.-luth. Landeskirche Braunschweig. 21.00 Uhr Lichtergang, Lesung & Musik (»Meyers Katze«) am Hiroshima-Ufer in Braunschweig Flyer

Auch 74 Jahre nach dem ersten Atombombenabwurf gedenken die Einwohner von Hiroshima mit 100.000 leuchtenden Papierlaternen auf dem Fluss Motoyasu in jedem Jahr der zahllosen Opfer der Atombombenabwürfe. Die Lichter erinnern heute symbolisch an die vielen Menschen, die bei der Katastrophe verzweifelt im kühlenden Wasser der Flüsse in Hiroshima und Nagasaki Rettung vor dem ‚atomaren Feuer’ suchten. weiterlesen Friedenszentrum Braunschweig

 
Kein atomares Wettrüsten - Urananreicherung sofort beenden – auch in Gronau

Foto-Hanna-Poddig
(Fr, 26.07.19/MN) Unter diesem Motto rufen Friedens- und Anti-Atomkraft-Initiativen aus Westfalen und aus dem Weser-Ems-Bereich rufen für Sonntag, 04. August 2019, um 13.00 Uhr zu einer Friedenskundgebung vor der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau auf.  Die Initiativen und Verbände warnen eindringlich vor einem neuen atomaren Wettrüsten.

Pressemitteilung: "Kein atomares Wettrüsten – Urananreicherung sofort beenden – auch in Gronau"

 
Rückbau AKW Esenshamm: Klage gegen das Niedersächsische Umweltministerium

(Do., 16.07.19) Der Arbeitskreis Wesermarsch hat Klage gegen die aktuelle Rückbaugenehmigung des AKW Esenshamm beim OVG Lüneburg eingereicht. Das 54seitige Schreiben, das an das Oberverwaltungsgericht ging, enthält detaillierte Begründungen, wo die Kritikpunkte an der aktuellen Rückbaugenehmigung liegen. Die Rückbaugenehmigung sei daher unzureichend und Gesundheit der Menschen und der Schutz der Natur nicht ausreichend berücksichtigt.

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Absage BGE-Jahresempfang "in lockerer Atmosphäre"

Die Ende Juni verschickte Absage der Arbeitsgemeinschaft zum BGE-Jahresempfang am 8. Juli:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Einladung.
Von einer Teilnahme an ihrer Veranstaltung sehen wir allerdings ab.

Angesichts der  immer deutlicher werdenden Probleme  beim Umbau der Eisenerzgrube KONRAD sowie der zunehmenden Sinnlosigkeit des Projekts halten wir einen "Small Talk" mit dem Betreiber für unangemessen. Die Gefährdung einer ganzen Region in "lockerer Atmosphäre" diskutieren zu wollen zeugt unseres Erachtens nach von mangelndem Problembewusstsein Ihrer GmbH als Betreiber von Atomanlagen. Da wir seit Übernahme des Projekts durch die BGE im Vergleich zu den Vorgängerorganisationen keine grundlegende Änderung im Vorgehen erkennen erscheint uns eine Teilnahme an dieser Art von Gespräch nicht sinnvoll. Wir werden unsererseits die Auseinandersetzung um KONRAD in bewährter Weise mit handfesten Argumenten und fundierter Kritik fortsetzen und verbleiben mit besten Grüßen

Carsten Kawka, Marianne Neugebauer, Thomas Erbe, Silke Westphal, Ludwig Wasmus
(Geschäftsführender Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.)
 

 
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